In südafrikanischen Bergwerken entdeckte ein Forscherteam um Gaetan Borgonie mehrere Arten von Fadenwürmern, die dort bei Sauerstoffmangel
und hohen Temperaturen vorkommen. Bislang wurden hauptsächlich Bakterien und Archäen in der Unterwelt entdeckt.
Beide Mikroben gehören zu den primitiven Einzellern ohne Zellkern. Nur vereinzelt waren Forscher auf wesentlich
größere und kompliziertere Eukaryonten (Einzeller mit Zellkern, z.B. Pilze oder Amöben) gestoßen.
Die weitverbreiteten Fadenwürmern (Nematoden) leben im Meer, in Seen, im Boden,
in heißen Quellen und auch als Parasiten in anderen Lebewesen. Selbst im tiefsten Bergwerk der Welt,
der 3600 Meter tiefen Tau Tona-Goldmine, wurden sie nun entdeckt.
Kaum einen halben Millimeter lang und leben sie in mit Wasser gefüllten Felsklüften und grasen dort Bakterienmatten auf dem Gestein ab.
Einige Exemplare waren im Labor sogar in
der Lage, sich durch Jungfernzeugung zu vermehren. Der im Wasser vorhandene Sauerstoff reicht offensichtlich aus,
um die Würmer am Leben zu halten.
Unter den Bewohnern der Tiefe war eine bislang unbekannte Art, die Halicephalobus mephisto benannt wurde. Das Tier
lebt in 1300 Metern Tiefe bei Temperaturen von ca. 37 Grad Celsius. Das Grundwasser, in dem die Tiere sich befanden, hatte
zuletzt vor einigen Tausend Jahren in Kontakt mit der Erdoberfläche.
7.6.2011
Vom Europameister zum Deutschen Meister
Mit einem Golden Goal setzte sich das Team des Titelverteidigers TC Bamberg bei der 40. Deutschen Meisterschaft im
Unterwasser-Rugby in einem spannenden Finale gegen den TSV Malsch durch und entschied zum fünften Mal in Folge das
Endrundenturnier für sich. In der ewigen Bestenliste befindet
sich der TC Bamberg auf Platz drei hinter dem FS Duisburg mit zehn und dem TSC Mühlheim mit sechs gewonnenen Meistertiteln.
Gemeinsam mit der Sektion Unterwasserrugby des Verbands Deutscher Sporttaucher e. V. (VDST)
wurde die Jubiläumsmeisterschaft in der Schwimmhalle Oberhausen vom TSC Mühlheim mit Unterstützung des TSC Sterkrade ausgerichtet.
Mit insgesamt acht Teams war die nationale Elite im Unterwasser-Rugby (UWR) vertreten, um den neuen Deutschen Meister zu ermitteln.
Insgesamt nahmen 140 Sportler an der Meisterschaft teil. Das Veranstaltungsteam einschließlich der Schiedsrichter umfasste weitere 40 Personen.
Alle Spiele können bis Ende Juni, das Finale bis Ende November über die Homepage des VDST angesehen
werden: Spiele ansehen
1.6.2011
Zu viel Kohlenstoffdioxid - Saures Wasser macht Fische taub
Kohlendioxid in der Atmosphäre löst sich im Meerwasser und macht es dadurch sauer. Bislang ging man davon aus, dass
ein hoher Kohlendioxidgehalt den Geruchsinn von Fischen beeinträchtigt. Die neuen Ergebnisse der Forscher um Stephen Simpson
von der University of Bristol lassen aber vermuten, dass saures Wasser die Entwicklung des Sinnessystems der Fische generell schädigt.
Fische sind weder taub noch stumm, Fische nutzen Laute, um ihr Revier zu verteidigen, Partner anzulocken oder Feinde zu erkennen.
Fische die nach Versuchen unter heutigen Bedingungen aufgezogenen wurden schwammen weg vom simmulierten Raubfisch-Geräusch,
aber Fische, die mit dem hochgerechneten Kohlendioxidgehalt bzw. dem dann herrschenden ph-Wert des Wassers von 2050 und
2100 aufgewachsenen waren, zeigten diese Reaktion nicht. Die Studie zeigt, dass steigende Kohlendioxid-Werte auch
auf die Lebensgemeinschaften im Meer verheerende Wirkungen haben.
27.5.2011
Mission Gombessa- die Jagd nach dem Methusalem der Meere
Spannender Quastenflosserfilm am 31. Mai um 20.15 Uhr im WDR. Dieses Mal ist "Urfischjäger" Hans Fricke nur "halber"
Regisseur und war vorwiegend mit der Kamera dabei. Er hat insgesamt vier große Quastenflosser-Filme gedreht und dachte
sich, jetzt genug gequastelt zu haben. Jan Haft, begnadeter Tierfilmer, fand es spannend, den alten "fossilen"
Urfischjägern von einst und ihrem Nachwuchs Sebastian und Niko Fricke über die Schulter zu sehen. Herausgekommen ist
ein unterhaltsames Stück, das doch von den früheren Filmen erheblich abweicht.
"Allerdings" so Hans Fricke "muss ich
gestehen, dass wir früher auch nicht die drittgrößte Privatyacht der Welt (eines amerikanischen Milliardärs mit
eigenem U-Boot, Roboter und Hubschraubern an Bord) zur Verfügung hatten und auch keine Interaktionen mit somalischen
Piraten erleben mussten." Der Film verspricht eine spannende Reise zu den Quastenflossern zu werden.
17.5.2011
ENOS®-System in Ägypten erneut zugelassen
Das erfolgreiche Taucherrettungssystem hat alle Auflagen erfüllt – Neuer Geschäftspartner bietet Service vor Ort.
„Was lange währt wird endlich gut“. Treffender lässt sich wohl kaum das lange Genehmigungsverfahren für das elektronische
Notruf- und Ortungssystem ENOS® in Ägypten beschreiben. Aber nun ist es amtlich und ENOS® zählt zu den wenigen
offiziell zugelassenen Sicherheitssystemen, die Tauchschiffe im Roten Meer an Bord haben müssen, wenn sie zu den weit abgelegenen Riffen fahren.
ENOS® wurde bereits im Dezember 2003 von der damaligen Red Sea Association und dem Government in Hurghada unterstützt.
Die neuen Regelungen verlangten jedoch, dass nachträglich alle in
Ägypten eingesetzten Sicherheitssysteme sowohl von der Nationalen Telekommunikations- und Radiobehörde (NTRA) als
auch von der Chamber for Diving and Watersports (CDWS) getestet werden.
Ab sofort können Tauchbasen das ENOS®-System direkt in
Ägypten kaufen: Mit Underwater Egypt LLC wurde ein kompetenter Partner gefunden, der Vertrieb und Service
am Roten Meer übernimmt. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen, das bereits seit längerem Tauchbetriebe
mit hochwertigen Markenartikeln aus der Tauchindustrie beliefert. Geschäftsführer Alberto Catinelli legt
großen Wert auf Kundenservice und persönliche Betreuung. Ab sofort können die bei ihm nun alle Informationen über
ENOS® bekommen und das System direkt bei ihm bestellen.
„Einmal Astronaut spielen: Taucher als Probanden für die Weltraumforschung
Forschungsprojekt "Feinmotorik und Kognition in simulierter Schwerelosigkeit"
Der Erfolg bemannter Weltraummissionen hängt zu einem großen Teil von den Astronauten ab und von deren Fähigkeiten, motorische und
kognitive Handlungen schnell und genau durchzuführen. Egal ob bei Außenbordeinsätzen, bei der Bedienung von Steuerknüppeln und
Forschungsapparaturen oder einfach im schwerelosen Alltag - immer ist entscheidend, wie der Mensch mit diesen Extrembedingungen zurechtkommt.
Das Institut für Physiologie und Anatomie der Deutschen Sporthochschule Köln möchte mit dem Projekt "Feinmotorik und
Kognition in simulierter Schwerelosigkeit" einen Beitrag zum Grundverständnis der menschlichen Leistungsfähigkeit unter
Extrembedingungen leisten. Gefördert von der Raumfahrtagentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und
unterstützt vom Europäischen Astronauten-Zentrum (EAC) der ESA soll durch die Studie zusätzlich validiert werden,
inwiefern die "Unterwasser-Umgebung", mit Bedingungen, die der Schwerelosigkeit ähneln, eine geeignete Trainingsumgebung
für bemannte Weltraummissionen ist.
Zur Untersuchung der Feinmotorik und Kognition unter Wasser sucht die Deutsche Sporthochschule Taucher als Probanden.
Diese sollen in 5 m Tiefe - immer begleitet von einem Sicherungstaucher - nach Bildschirmanweisungen Aufgaben mit den
Händen an einem Joystick und einer Tastenbox durchführen. Die Experimente werden im Schwimmzentrum der
Deutschen Sporthochschule Köln (Müngersdorf) durchgeführt und dauern insgesamt ca. 1,5 Stunden pro Person.
Nach einer kurzen Einweisung gefolgt von kurzem Training (30 min) folgen eine Testmessung an Land (ca. 30 min)
und eine Testmessung unter Wasser (ca. 30 min).
Voraussetzung für die Teilnahme:
- Tauchbrevet (mind. CMAS* oder Äquivalent)
- mind. 25 geloggte Tauchgänge
- Rechtshänder
Gefördert von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (FKZ 50WB0726).
ANMELDUNG ALS PROBAND/IN: Sebastian Dern, s.dern@dshs-koeln.de, Tel.0221 4982-6780, 0175 2444794
VERANTW. PROJEKTMITARBEITER: Marc Dalecki & Dr. Uwe Hoffmann (Leitung)
Mehr Infos beim Zentrum für integrative Physiologie im Weltraum (ZiP) unter "Institute und Projekte": www.dshs-koeln.de/zip
11.4.2011
Orca Reisen beantragt Insolvenz
Der Rosenheimer Tauchreiseveranstalter Orca Reisen GmbH hat Insolvenzantrag gestellt.
Aufgrund des Antrags hat das
Amtsgericht Rosenheim das vorläufige Insolvenzverfahren über das
Vermögen der Orca Reisen GmbH angeordnet und Dr. Martin Prager von der
PLUTA Rechtsanwalts GmbH die vorläufige Insolvenzverwaltung übertragen.
Gemeinsam mit seinem Team hat Prager direkt damit begonnen, sich ein
umfassendes Bild über die aktuelle Situation des Unternehmens zu
verschaffen. „Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Verkauf von Orca Reisen.
Es gibt bereits erste Kontakte zu Interessenten“, erklärt Prager.
"Zahlungen für bereits gebuchte und auch angetretene Reisen sind über
eine Insolvenzversicherung geschützt. Versicherer ist die tourVERS
Touristik-Versicherungs-Service GmbH als Abschlussagent für die
HanseMerkur Reiseversicherung AG, einer der führenden Anbieter für
Insolvenzversicherungen in Deutschland.
Orca Reisen versucht rechtzeitig alle Kunden selbst zu kontaktieren, ob
bevorstehende Reisen stattfinden können oder abgesagt werden müssen.
Kunden sollten in jedem Fall Kontakt mit der Versicherung aufnehmen.
Reisende, die sich bereits in den Urlaubsgebieten befinden, können sich
bei Fragen ebenfalls direkt an die tourVERS-Versicherung wenden. Die
Nummer der Service-Hotline der Versicherung 0180/50 66 600 haben
Reisende auf dem Versicherungsschein in ihren Reiseunterlagen.
Neue Buchungen nimmt Orca Reisen vorübergehend nicht an.
Die Orca Tauchbasen/Diveclubs sind von dem Insolvenzantrag nicht
betroffen. Sie gehören nicht zur Orca Reisen GmbH."
31.3.2011
„MV Theia“ mit ENOS® an Bord
Mrs. Nazee Ahmed hat ihr Safarischiff „Theia“, dass seit einem Jahr vor den Malediven kreuzt,
um das elektronische Notruf- und Ortungssystem ENOS® ergänzt.
Die „MV Theia“ ist etwas über 32 Meter lang und 9,0 Meter breit. Acht Kabinen bieten maximal 18 Gästen Platz, getaucht wird drei
Mal am Tag. Wer will, kann mit einem der beiden Guides tauchen, erfahrene Taucher können die Unterwasserwelt mit ihrem Buddy aber
auch alleine erkunden, ohne Tauchlehrerbegleitung. „Niemand wird zu etwas gezwungen, so lange er sich an die gültigen
Sicherheitsvorschriften hält“, betont Nazee Ahmed, „schließlich will niemand in seinem Urlaub Befehlen gehorchen. Umso
wichtiger ist mir die Sicherheit, weil wir neben den Nord-Male-, Süd-Male- und Ari-Atollen auch zu den weit abgelegenen
Tauchspots in den Baa- und Raa-Atollen fahren.“
Das sind zweifelsohne Namen, die jedes Taucherherz höher schlagen. Doch wer hier von einer Strömung abgetrieben wird,
muss großes Glück haben, um gefunden zu werden.
Diese Angst brauchen die Gäste der „MV Theia“ nicht mehr zu haben. Und auch die 16köpfige Crew des luxuriösen Schiffs
ist um eine Sorge leichter, da keine aufwändigen Suchfahrten durchgeführt werden müssen, die für alle an Bord einen
hohen Stressfaktor haben. Hussain Hameez, der Chef-Tauchlehrer an Bord, kennt ENOS® bereits von anderen Safarischiffen
sehr genau und weiß den lebensrettenden Wert des Systems sehr hoch einzuschätzen.
Diese Sicherheit weiß Nazee Ahmed für sich zu nutzen und bietet ihren Gästen ab April 2011 höchste Sicherheit auf einem außergewöhnlichen Schiff.
Prof.Dr.Horst Grunz hat mit den vermutlich ersten großflächigen UW-Aufnahmen mit UV-Licht das Tor
in eine völlig neue biologische Betrachtungsweise geöffnet. Ausführliche Darstellung der theoretischen Hintergründe
von Fluoreszenz und Biolumineszenz finden Sie in der DIVEMASTER-Ausgabe 64.
23.2.2011
Eine Alge gegen Malaria
Wissenschaftler haben beim Tauchen in den Korallenriffen rund um die Fidschi-Inseln folgende Entdeckung gemacht:
Die Rotalgen-Art Callophycus serratus enthält eine Gruppe chemischer Verbindungen, von denen gleich mehrere den
Malaria-Erreger Plasmodium falciparum bekämpfen können. Die Alge nutzt die Chemikalien dazu, sich vor dem Befall
durch Pilze zu schützen, die in ihrem Lebensraum vorkommen. Neben dem Malaria-Erreger töten die Substanzen im übrigen
auch verschiedene Bakterien, darunter den gefürchteten multiresistenten Krankenhauskeim MRSA, und sogar Krebszellen ab.
28.1.2011
VDST und NAUI kooperieren
VDST-Präsident Franz Brümmer und Dick Lucas von NAUI World Wide haben heute einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Kern der Vereinbarung ist, dass VDST und NAUI gegenseitig die von ihnen ausgebildeten Tauchlehrer- und
Sporttauchbrevets als gleichwertig anerkennen.
Es geht wieder los: Die weltgrößte Wassersportmesse boot (...mehr Infos)
öffnet am Samstag, den 22.1.2011 ihre Pforten.
DIVEMASTER ist mit Stand wieder dabei in Halle 3 Stand B59. Besuchen Sie uns, wir haben jede Menge Neuheiten,
Bücher, Kalender, Poster, Zeitschriften und Gewinnspiele. Zahlreiche Autoren werden Ihnen an unserem Stand zu
Fragen, Gesprächen und zum Signieren zur Verfügung stehen:
Dr.Friedrich Naglschmid (Chefredakteur): Sa.22.1.- So.30.1. Werner Scheyer (Technik): Sa.22.1.- Mi.26.1. Hannelore Brandt (Ausbildung): Sa.22.1.- Mi.26.1. Herbert Frei (Fotografie): Sa.22.1.- So.30.1. Thomas Kromp (Ausbildung): So.23.1. und Sa.29.1. - 13.00 - 14.00 Uhr Manuela Kirschner, Matthias Bergbauer : So.23.1. 12.00 Uhr Leo Ochsenbauer : Sa.22.1. 16.30 Uhr und So.23.1. 11.00 Uhr Martha Hoffmann : Sa.22.1. bis 24.01.2011 Kindertauchen Dave van Stijn : präsentiert sein neues Buch: Unterwasserzeichen Stephanie Naglschmid : Sa.22.- So.30.1. präsentiert Lass uns Tauchen
und weitere Autoren.
Aktionen am Tauchturm in Halle 3 - Gewinnspiel DIVEMASTER: Mehr Wissen - Mehr Erleben - Besser Tauchen
So.23.1. 14.00 Uhr
Mo.24.1. 15.50 Uhr
Mi.26.1. 10.30 Uhr
Fr.28.1. 11.50 Uhr
Sa.29.1. 17.20 Uhr
7.1.2011
Umfrage: Tauchmaske mit digitaler Datenanzeige
An der Uni in Karlsruhe gibt es momentan ein Projekt im Rahmen mit der Carl Zeiss AG bei dem es um eine neue Tauchmaske
mit Datenanzeige geht. Dabei werden die Daten so auf die Gläser der Tauchmaske projiziert, dass sie für den Taucher
in einem Meter Entfernung erscheinen. Die "data glasses" gibt es schon als Brille.
Somit könnte auch für Tauchmasken ggf. erstmals eine günstige Möglichkeit entwickelt werden. Ob die Kombination der
"data glasses" mit einer Tauchmaske Zukunft hat sollen nun drei Studenten des KIT in einem Seminar herausfinden.
Dazu haben sie folgende Umfrage erstellt:
Die Teilnahme dauert ca. 5-10 Minuten und unter allen Teilnehmern werden drei 10 Euro Amazon-Gutscheine verlost.
Damit würden Sie den Studenten helfen, das Potential der neuartigen Tauchmaske abschätzen zu können und
ggf. die Entwicklung eines für Sie interessanten Produktes voranbringen.
Die neueste Ausgabe, die Nr. 67 des DIVEMASTERs ist ab dem 07.01.2011 an Bahnhofs-, Flughafen- und anderen
zentralen Presseverkaufsstellen zu bekommen. Aber nicht nur dort ist DIVEMASTER vertreten. Sie finden unsere Hefte
auch bei großen Tankstellen, Tauchsportfachhändlern, im Zeitschriftenangebot und natürlich können Sie den DIVEMASTER
auch jederzeit über diese Homepage als Einzelhefte oder im günstigen Abonnement beziehen.
Jedes Abonnement umfasst 4 Ausgaben im Jahr, womit Sie ein Jahr lang mit den wichtigsten Informationen
zum Tauchen versorgt sind. Wichtige und aktuelle Termine finden Sie immer auf dieser Homepage.
Im neuen Heft finden Sie spannende Themen, Wissenswertes und Erfahrungsberichte rund um Ihren Tauchsport.
Hier mehr...
Ihnen allen wünschen wir ein gutes Neues Jahr 2011 und ich würde mich zusammen mit der Redaktion freuen, wenn wir Sie uns auf
der boot Düsseldorf vom 22.01. bis 30.01.2011 auf unserem Stand B59 in der Halle 3, der Halle des Tauchsports besuchen würden.
Bis dahin wünsche ich Ihnen anregende Lesestunden im neuen DIVEMASTER und hoffe, dass wir Ihnen
mit unseren Ideen, Beiträgen und Themenverknüpfungen interessante Anregungen für das neue Taucherjahr geben können.
Herzlichst Ihr
Dr. Friedrich Naglschmid
20.12.2010
SCUBAPRO sucht Trimix-Tester
Der Beta-Test der Trimix-Software für den Galileo steht in den Startlöchern. Und dabei
braucht SCUBAPRO tauchende Mithelfer.
SCUBAPRO hat unablässig an einem Galileo Trimix-Algorithmus gearbeitet. Es wurden alle relevanten Daten und die wichtigsten
hyperbaren Forschungsergebnisse zum Trimix-Tauchen verwendet, um das Risiko auf die geringst mögliche Risikostufe zu minimieren.
Bis heute wurden sehr ausführliche Produktprüfungen durchgeführt und SCUBAPRO ist nun bereit, einen Beta-Test des Software-Algorithmus
mit 1000 Stunden Trimix-Tauchen durchzuführen.
Die sehr aufwändige und komplexe Testphase ist der Garant für Qualitätsprodukte mit hohem Sicherheitsstandard.
SCUBARO wirbt ausgebildete und zertifizierte Trimix-Taucher an, die einen Galileo-Tauchcomputer besitzen, mindestens
20 Trimix-Tauchgänge geloggt haben, und in einen Galileo Beta-Test der TMx-Software vor der Veröffentlichung einwilligen.
Als Dankeschön für die Zusammenarbeit beim Beta-Test, erhält jeder TMx-Testteilnehmer nach Abschluss des Tests einen tollen SCUBAPRO Sweater.
Wenn Sie Trimix-Taucher sind und Interesse haben, dann nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem SCUBAPRO Fachhändler auf.
Er wird Sie über das weitere Vorgehen informieren. Die Beta-Test-Phase soll in den nächsten 4 bis 6 Wochen stattfinden.
Wenn sie erfolgreich verläuft, wird die TMx-Software Anfang März 2011 für alle Galileo-Besitzer veröffentlicht.
Der Badische Tauchsportverband (BTSV) hat in einer Mitgliederversammlung im Oktober 2010 in Offenburg mit überwältigender Mehrheit
dafür votiert, eine neue Druckkammer für den Bodensee anzuschaffen. Die bisherige Kammer mit dem Standort im Keller des
Überlinger Helios-Spitals entspricht schon lange nicht mehr den heutigen Anforderungen und würde den im nächsten Jahr
fälligen TÜV nicht mehr bestehen. Vor der Entscheidung, die Kammer ersatzlos auslaufen zu lassen oder mit großem
ehrenamtlichen Engagement und erheblichem finanziellen Aufwand eine neue Kammer zu installieren, stellten die
Mitgliedsvereine des Landesverbandes jetzt die Weichen. Mit Mitteln des Sportbundes, mit der Unterstützung anderer
Landesverbände und durch den VDST, aber nicht zuletzt durch eigene Mittel und die Mitfinanzierung durch die Vereine
sollen die Gesamtkosten, die sich auf etwas 350.000 Euro belaufen, gestemmt werden.
Hintergrund zu dieser Entscheidung ist das Bemühen, die Sicherheit für die Tauchaktivitäten im Bodenseeraum zu
gewährleisten. Die Schätzung geht auf mehr als 100.000 Tauchgänge pro Jahr im Bodensee, aber auch Tauchern aus
angrenzenden Regionen bietet die Kammer in Überlingen Sicherheit. Grenzüberschreitend, aus Österreich und der
Schweiz kamen in der Vergangenheit die Patienten zur vorsorglichen Behandlung oder nach Taucherbeschwerden.
Durch die schnelle Versorgung in Überlingen konnten in vielen Fällen Verschlechterungen im Krankheitsbild
vermieden oder sogar vollständige Heilung erzielt werden.
Die Planung sieht vor, dass nach Sicherstellung der finanziellen Mittel bereits im kommenden Frühjahr die
notwendigen Vorbereitungen im Überlinger Krankenhaus vorgenommen werden, um die Kammern austauschen zu können.
Unter anderem wird hierfür sogar das Aufstemmen der Außenwand notwendig werden.
Die alte Kammer soll solange wie möglich noch in Betrieb bleiben, damit die Versorgung für die Taucher ohne
größere zeitliche Lücke sichergestellt werden kann. Auch Seminare sind zur Zeit noch in der alten Kammer
möglich und sollen auch in der neuen Kammer schnellstmöglich wieder angeboten werden. Diese sollen auch
in Zukunft die laufenden Kosten des Kammerbetriebes abdecken und werden von besonders ausgebildeten
Mitgliedern des BTSV ehrenamtlich durchgeführt.
Küsten Norwegens – wie die gesamte Nordsee – leidet aktuell unter einer Massenvermehrung von Feuerquallen,
die alles übersteigt, woran sich die Anrainer erinnern. Nach eigenen Schätzungen liegt ihre Zahl aktuell im
Oslofjord im Vergleich (auf der Basis von Beobachtungen der beiden Autoren des Divemaster in den letzten fast
30 Jahren) hundertfach über dem langjährigen Durchschnitt für die Sommermonate. Die Art, die so häufig
anzutreffen ist (die Gelbe Nesselqualle, wissenschaftlich Cyanea capillata), wird außergewöhnlich groß
und erreicht einen Schirmdurchmesser von über einem Meter. Ihre dünnen, im Wasser kaum sichtbaren
Nesselfäden können dabei eine Länge von bis zu 10 Metern haben.
Die Quallen entwickeln sich durch Abschnürung aus mikroskopisch kleinen Polypen, die sich von Plankton ernähren.
Dabei entstehen winzige Quallenlarven (Ephyra-Larven), die zu den geschlechtsreifen Quallen heranwachsen.
Die erwachsenen Quallen bilden Eier, die nach der Befruchtung zu einer anderen Larvenform heranwachsen,
der Planula-Larve. Diese Larven heften sich an den Untergrund an, gehen zum Bodenleben über und werden zu dem
Quallenpolypen, der wieder Larven-Quallen freisetzt.
Welche Faktoren so in den Lebenszyklus eingegriffen haben, dass es zu der beobachteten Massenvermehrung gekommen
ist, ist unklar. Sicher hat der lange, kalte Winter 2009/2010 Auswirkungen auf die Entwicklung gehabt,
wahrscheinlich hat auch das bessere Nahrungsangebot für die Polypen, die sich von Plankton ernähren, das
Wachstum befördert. Einige Spezialisten machen weiterhin auch die Überfischung von Fischarten aus der Gruppe
der Thune, die als eine der wenigen Tiergruppen auch größere Quallen fressen, für die extreme Zunahme verantwortlich.
Ob das auch für die Massenvermehrung in der Nordsee zutrifft, ist noch nicht nachgewiesen.
Es bleibt zu hoffen, dass es sich um ein Phänomen des Jahres 2010 handelt und der Bestand sich im kommenden Jahr –
wie häufig bei solchen Massenvermehrungen –wieder auf das normale Maß eingepegelt hat.
Ein Bericht von Prof. Dr. Willi Xylander Dipl. Biol. Helga Zumkowski-Xylander
4.8.2010
SICHERHEITSHINWEIS - Tarierjackets Mito und Muse mit SWS-Bleisystem
Seac Sub gibt einen Sicherheitshinweis bezüglich der Jacketmodelle Mito und Muse bekannt.
Mit Hilfe von technischen Tests und Qualitätskontrollen hat Seac Sub bei den Jackets Mito und Muse
( nur mit SWS-Bleisystem ) einen potenziellen Fehler am Befestigungssystem der herausziehbaren Bleitaschen festgestellt,
der in bestimmten Situationen ein spontanes Lösen dieser Bleitaschen mit sich bringen könnte.
Um höchste Sicherheit beim Tauchen gewährleisten zu können und mit Hinsicht darauf den Kunden stets den bestmöglichen
Service zu garantieren, hat Seac Sub beschlossen alle sich auf dem Markt befindenden Jackets dieser Modelle zu überprüfen
und ggf. zu überholen.
Deswegen bittet Seac Sub die Besitzer der angegebenen Produkte, die Jackets nicht mehr zu benutzen und sie zu einem
Vertragshändler zu bringen, der zur technischen Wartung von Seac Sub Produkten authorisiert ist, zur Kontrolle und ggf. kostenlosem Update.
Sollten Sie Rückfragen haben steht Ihnen jeder Seac Sub Fachhändler zur Verfügung oder wenden Sie sich an:
Deutschland
Vertriebsleitung Deutschland/Österreich
F. Austel, Tel. 06184-938305, frank.austel@seacsub.biz
Österreich: H.Strauss, Tel. 0664-3411170, herwig.strauss@seacsub.biz
27.7.2010
Neue Taucherrichtlinien in Frankreich seit 1.7.2010!
Der Französische Tauchverband FFESSM hat neue Regeln für Sporttaucher in Zusammenarbeit mit dem französischen Ministerium
für Sport zum 1.Juli 2010 erlassen, damit ändern sich einige wichtige Grundlagen wie in Frankreich getaucht werden darf.
Änderungen ergeben sich vor allem bei der Zusammenstellung der ausbildeten Begleiter.
Ein Taucher mit einem CMAS***-Brevet wird seit dem nicht mehr als Gruppenführer zugelassen; vorgeschrieben ist mindestens ein TL**-Brevet.
Diese Regeln sind nach Aussage des FFESSM zur Sicherheit der Taucher aufgestellt worden, da einige Europäische Verbände,
die nach CMAS ausbilden, ihre Brevets zu leichtfertig ausgeben sollen. Verhandlungen zu einvernehmlichen Lösungen zwischen den
europäischen Verbänden laufen derzeit noch.
Hier finden Sie die für Sporttaucher relevanten Änderungen: Das neue Reglement
Die Anlagen in Tabellenform wurden im Originalwortlaut übernommen.
Quelle:Udo Nestler. Weitere Infos auch unter VDST e.V.
12.7.2010
DIVEMASTER Ausgabe 65 ausgeliefert
Die neueste Ausgabe, die Nr. 65 des DIVEMASTER ist ab sofort an Bahnhofs-, Flughafen- und anderen zentralen Zeitungsverkaufsstellen zu bekommen.
Aber nicht nur dort ist DIVEMASTER vertreten. Sie finden uns auch bei großen Tankstellen
im Zeitschriftenangebot und natürlich können Sie den DIVEMASTER auch jederzeit über diese Homepage als Einzelhefte oder im günstigen Abonnement
beziehen. Jedes Abonnement umfasst immer 4 Ausgaben, womit Sie ein Jahr lang mit den wichtigsten Informationen zum Tauchen versorgt sind.
Wichtige und aktuelle Termine finden Sie auf dieser Homepage.
Zum Inhalt:
Der farbenprächtige Pfauenkaiserfisch auf dem Titel dieses DIVEMASTERs führt Sie direkt zur Gruppe der Kaiserfische, die Ihnen
Dr. Matthias Bergbauer vorstellt. Helga Xylander berichtet am Beispiel der Florida-Seekühe über die Bemühungen, Tourismus, Tier- und
Artenschutz in Einklang zu bringen.
Nicht im Einklang ist unser Immunsystem im Falle von Allergien: Dr. Claus-Martin Muth,
Dr. Ulrich Ehrmann und Dr. Darja Sonsino haben alle wichtigen Faktoren dieses Sonderfalles der Immunabwehr für Sie zusammengestellt.
Sie sind nicht nur von alltäglicher Bedeutung, sondern Grundlage für das Verständnis der Wechselwirkungen der Immunabwehr.
Ein ausführlicher Testbericht zum Mares Carbon 42, eine Gesamtübersicht der weltweiten Seenotrettungssysteme bilden die Schwerpunkte
des Technikteils dieses DIVEMASTERs. Bei der laufenden Serie Digitalfotografie stellt Ihnen Herbert Frei die Systemblitze im
UW-Einsatz vor. Sollten Sie einen der
inzwischen 13 Systembeiträge versäumt haben oder die ganze Serie geschlossen beziehen wollen, bieten wir Ihnen über das
DIVEMASTER - Archiv günstige Paketangebote. Nützen diese einmalige Chance zu einer umfassenden Themensammlung zur digitalen
UW-Fotografie solange der Vorrat reicht.
Beim Zusammenstellen der UW-Fotoserien, aber auch bei den vielen Technikbeiträgen wurde uns bewusst, wie weitläufig und
innovativ die Angebote der bei uns ansässigen Firmen sind, die UW-Equipment anbieten. Unsere Firmenporträts zu UK-Germany,
dem Gehäusespezialisten für UW-Medien und den Kompressorhersteller Lenhardt & Wagner sind nicht nur Leistungsporträts, sondern
sollen Sie anregen und ermuntern sich mit Ihren Ideen und Sonderwünschen an diese Firmen zu wenden. Vielleicht führen Ihre
Ideen und das technische Knowhow dieser Spezialisten schon morgen zu revolutionierenden Innovationen.
Spannend ist aber auch der Blick in die Tauchsporthistorie, diesmal in die Entwicklungsgeschichte der ersten deutschen
Auslandstauchbasen und natürlich die Rückbesinnung auf Jacques Yves Cousteau und Würdigung seines Wirkens anlässlich
seines 100. Geburtstagsjubiläums.
Anna von Bötticher gratulieren wir zu ihrem Erfolg, als erste deutsche Apnoetauchrin die 100 m Marke erreicht zu haben.
Prof. Franz Brümmer zur Wahl zum ersten Vorsitzenden des Kuratoriums Sport & Natur. Beides Meilensteine in der Entwicklung
des Tauchsports in Deutschland.
Wer bei dieser Hitze nicht in Urlaub kann, dem empfehlen wir den Gasometer von Duisburg zum kleinen Tauchgang zwischendrin.
Wer in aller Ruhe zuhause im Schatten bleiben will, der findet beim Schmökern im DIVEMASTER Aktuell sicher genügen Anregungen
für die nächsten Tauchausflüge.
Genießen Sie die Sommertage, der nächste Winter kommt bestimmt ...
Ihr Dr.Friedrich Naglschmid
12.05.2010
Seetang schädigt Korallen
Verschiedene Seetang-Arten im Pazifik und in der Karibik produzieren chemische Gifte, die Korallen in der Nähe schädigen oder abtöten können. Im Normalfall ist dies unkritisch, da jedoch die Überfischung der Meere zunimmt, sinkt die Zahl pflanzenfressenden Fische, die sich von Seetang ernähren und so bedrohen diese Tangarten zwischenzeitlich Korallenriffe auf der ganzen Welt.
Dabei führt der direkte Kontakt mit manchen Seetang-Spezies bereits nach zwei Tagen zum Ausbleichen und Absterben, bei anderen Arten trat der Effekt dagegen erst im Lauf von 20 Tagen auf.
Die Untersuchungen ergaben eindeutig, dass sowohl Stoffe von der Oberfläche des Seetangs als auch Extrakte aus der ganzen Pflanze für die Korallen tödlich sind. Eine mögliche Erklärung wäre, dass sich der Tang damit vor Infektionen schützt. Dies ist aber noch nicht bewiesen.
Das Wissen über diese Zusammenhänge könnte vielleicht dazu beitragen, gezielt Fischarten unter Schutz zu stellen, die Seetang fressen und so dessen Wachstum eindämmen können.
26.04.2010
Rückruf für den APEKS WTX Power Inflator
Die Firma Aqualung hat uns informiert, dass möglicherweise der Auslassknopf nicht korrekt befestigt wurde.
Bisher liegen Aqualung noch keine Berichte über Störungen oder Beschädigungen der sich im Umlauf befindlichen Geräte vor.
Um jedoch sicherstellen, dass der Auslassknopf korrekt befestigt ist möchte Aqualung jeden APEKS WTX
Inflator prüfen um einen eventuellen Defekt zu beheben. Verbrauchern, die eine WTX Inflatoreinheit besitzen,
empfiehlt Aqualung vor dem nächsten Tauchgang eine kurze Inspektion
der WTX Inflatoreinheit bei einem Aqua Lung PRO Shop Händler durchführen zu lassen. Sollte der Aqua Lung Fachhändler
feststellen, dass der Knopf nicht korrekt angebracht ist, wird der Mangel durch die Aqua Lung GmbH in Singen kostenfrei behoben.
Die Aktion betrifft die folgenden Produkte:
WTX Inflator komplett (Artikel 14140)
WTX3 Single Comfort Blase (Artikel 14125)
WTX4 Single Comfort Blase (Artikel 14126)
WTX6 Double Comfort Blase (Artikel 14127)
WTX8 Profiblase (Artikel 14129)
WTX6R Double Comfort Blase (Artikel 14128)
Fragen bzgl. dieser Rückrufaktion, die der Aqua Lung PRO Shop Händler nicht beantworten kann,
können direkt mit Service Abteilung von Aqua Lung geklärt werden:
Weitere Informationen:
Etienne Mackensen - Product Management - Aqua Lung GmbH
phone: +49 7731 9345-33 - www.aqualung.com
20.04.2010
Archäologische Funde unter Wasser in Mexiko
Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán hinterließen Steinzeitmenschen und die Maya Spuren in Unterwasserhöhlen. Bei den Maya bewachen
kleine Fische und Krebse die Menschen, die an der Schwelle zum Jenseits stehen. Zum Beispiel die Pforten zum "Xibalba", dem "Ort der Angst",
liegen im wassergefüllten Höhlensystem der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Deutsche Wissenschaftler der Christian-Albrechts-Universität zu
Kiel tauchten mit großen Erwartungen, aber auch mit einem durchaus etwas mulmigen Gefühl, denn die Maya sind für grausame Opferungen bekannt.
Die Forscher stießen in einem Seitenarm des Labyrinths auf Relikte ritueller Opferungen: Arm- und Beinknochen sowie eine Schädelplatte,
daneben zwei 50 Zentimeter hohe Ton-Amphoren. Im Moment herrscht noch Unklarheit darüber, ob es sich bei den Toten, neben denen unzählige
Beigaben aus Gold und Jade gefunden wurden, um Gefangene von Nachbarvölkern handelte oder um eigene Leute, denn um die Götter gewogen zu
stimmen, opferten die Maya Freunde und Feinde ohne Unterschied.
10.02.2010
Mares 'Nemo Air' Rückrufaktion
Noch immer könnte es bei einigen Tauchcomputern der Marke 'Nemo Air' zur Undichtigkeit kommen. Das Problem liegt in der
Schnellkupplung zwischen Schlauch und Tauchcomputer und führte schon 2009 zu einer ähnlichen Rückrufaktion.
Daher wurden wir von MARES informiert, dass eine erneute Rückrufaktion des Tauchcomputers NEMO AIR gestartet wurde.
Eine Undichtigkeit kann auch dann noch Entstehen, wenn der O-Ring in der Schnellkupplung zwischen Schlauch und Tauchcomputer schon in der
vorangegangenen Aktion getauscht wurde.
Wir bitten Sie unverzüglich das Tauchen mit dem Tauchcomputer NEMO AIR zu unterlassen bis das Problem von einem MARES Fachhändler behoben wurde.
Bitte suchen Sie unverzüglich Ihren MARES Fachhändler auf, bei dem Sie Ihren NEMO AIR gekauft haben.
Ihr MARES Fachhändler wird die Reparatur dann kostenfrei für Sie durchführen.
Betroffen sind folgende Produkte:
414158 – NEMO Air
44200771 – HD Schlauch mit Schnellkupplung NEMO Air
414159 – NEMO Air mit Kompass
44200770 – Schnellkupplung NEMO Air
Zur Lösung des technischen Problems hat MARES eine neue Nemo Air Schnellkupplung mit neuer Dichtung
und Sitz konstruiert (Art.Nr. 44200829).
Ob Ihre 'Nemo Air' Schnellkupplung von dieser Rückrufaktion betroffen ist,
können Sie anhand des folgenden Bildes schnell und sicher erkennen.
Anm d. Red.: Besitzern eines 'NEMO AIR' Tauchcomputers empfiehlt
DIVEMASTER auf jeden Fall einen von dieser Überprüfung unabhängigen Check des Tauchcomputers bei einem
MARES Fachhändler vor dem nächsten Tauchgang!
Für betreffende Fragen steht MARES Produktmanager Michael Hiller, per Tel. +49 89 909995-85 zur Verfügung.
320 Aussteller werden auf der boot 2010 in der Halle 3, der 20.000 m2 großen Halle des Tauchsports des Düsseldorfer Messegeländes Tauchsportausrüstungen, internationale Tauchreiseziele und -reviere vorstellen. Mit rund 60.000 internationalen boot-Besuchern, die sich für das Tauchsportangebot interessieren, rechnet die Messeleitung in diesem Jahr.
Auch DIVEMASTER wird mit Stand vertreten sein und freut sich mit seinem Autoren- und Redaktionsteam auf ihren Besuch in Halle 3 B 59. Unseren aktueller Standplan finden Sie unter der Rubrik Termine
Mehr Informationen zur Messe finden Sie unter: www.boot.de
10.01.2010
Tauchpraxis für Kinder und Jugendliche
Die Neuerscheinung „Lass uns tauchen!“ ist die exzellent illustrierte Anleitung für diese Zielgruppe. Mit den beiden Leitfiguren, einem Jungen und einem Mädchen können sich Tauchanfänger identifizieren und ungezwungen deren Ausbildung zum Taucher miterleben. In altersgemäßer Sprache werden die wichtigsten Grundlagen zum ersten Tauchsportbrevet erklärt. Viele Praxistipps und Hinweise machen das Buch zu einem idealen verbandsneutralen Begleitband zur Tauchausbildung für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene.
Da eine der Vorraussetzungen für das Kindertauchen auch das Verständnis für die physikalischen Grundlagen ist, empfiehlt DIVEMASTER das Buch für die Alterstufe ab 10 Jahre.
Stephanie Naglschmid: Lass uns tauchen. Verlag Stephanie Naglschmid, Stuttgart / Delius, Klasing Verlag Bielefeld 2010; 80 S., 191 Farbgrafiken, Format 21 x 29,7 cm, Kart.12,90 Euro
ISBN 978-3-7688-3138-3, erscheint ab 14.1.2010
Mehr Infos unter:
Delius Klasing Verlag
21.11.2009
Walschützer unterstützen Umweltdrama mit Veronica Ferres
Der Lärmpegel in den Ozeanen steigt durch die Einwirkung des Menschen seit Jahren an und bedroht Meeressäuger wie Wale
und Delfine. Um dieses Problem in die Öffentlichkeit zu bringen, unterstützen die internationale
Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) eine Fernsehproduktion des ZDF mit
diesem Hintergrundthema.
Mit dem Event-Zweiteiler greift teamWorx erstmals die wenig beachtete Problematik der Verlärmung der Ozeane auf.
Eine Entwicklung, die nicht nur dramatische Auswirkungen auf die Wal- und Delfinpopulation hat, sondern zudem droht,
das ökologische System weltweit aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Die aufwändige Produktion wird inszeniert von Philipp Kadelbach und ist hochkarätig besetzt mit Veronica Ferres in der Hauptrolle.
Mit gleich zwei interessanten Produktionen dürfte das Kino diesen Sommer Unterwasser- und Naturfreunde in die Lichtspielhäuser ziehen.
"Tortuga - Die unglaubliche Reise der Meeresschildkröte" sowie "The Cove - Die Bucht" bieten idealen Gesprächsstoff und
und gute Unterhaltung, wenn auch mit einer (meeres-)gesalzenen Prise Nachdenklichkeit.
Beim umgebenden Medium Wasser enden dabei auch schon die Gemeinsamkeiten. Während "Tortuga"
eine Tierdokumentation mit fantastischen Bildern und realitätsnahen Erlebnissen zur langen Wanderschaft
der Meeresschildkröten ist, zeigt sich "The Cove" als Hybrid zwischen Dokumentarfilm und Thriller,
wobei die Wahrheit unangetastet bleibt. Da beide Filme im Oktober starten empfiehlt sich ein Themenabend
Doppel-Feature -falls es die lokale Kinostruktur erlaubt-. Einen Eindruck über die Filme kann man sich am
besten über die Trailer beschaffen:
Aufgrund eines anfälligen O-Rings des Tauchcomputers 'Nemo Air' startet Mares eine Rückrufaktion, da es sich bei dem
Produkt um Ausrüstung der Sicherheitskategorie PSA III handelt. Sollten Sie einen 'Nemo Air' besitzen bittet Mares darum
das Tauchen mit dem Gerät unverzüglich zu unterlassen, sowie einen Mares-Fachhändler aufzusuchen.
Der O-Ring, der sich in der Schnellkupplung zwischen Schlauch und Tauchcomputer befindet,
kann auch bei normalem Gebrauch dermaßen beansprucht werden, dass Luft an der Schnellkupplung entweichen kann.
Folgende Produkte sind dabei betroffen:
414158 – NEMO Air
414159 – NEMO Air mit Kompass
44200771 – HD Schlauch mit QuickConnector NEMO Air
44200770 – QuickConnector NEMO Air
Die gemeinnützige Schweizer Stiftung 'Antinea Foundation' startete heute unter der Schirmherrschaft der UNESCO die einzigartige Meeresexpedtition
"Changing Oceans" in Marseille, ein Projekt mit vielen Prominenten Paten, welches als Ziel die intensive Datengewinnung
über den Zustand unserer Ozeane hat.
Heute Vormittag brach die „Fleur de Passion", ein ehemaliges deutsches Kriegsschiff, zu ihrer zehnjährigen Expedition auf,
um die Weltmeere und deren Vielfalt zu erforschen, aber auch um damit anzuregen die Schutzzonen auszuweiten.
Bei ihrer ersten Station zwischen der französischen Festlandküste und Korsika unterstützt die Organisation das REPCET Projekt,
das sich mit der Kollisionen von Handelsschiffen und Walen befasst. Danach geht die Route im Mittelmeer
weiter, gefolgt von Nord- und Ostsee 2010 und ab 2011 dem Atlantik, Pazifik sowie dem indischen Ozean.
Erstmals soll mit dem Vorhaben, welches übrigens Prominente Paten wie den Filmregisseur Luc Besson ("Im Rausch der Tiefe") zur Seite hat,
auch ein umfangreiches 3D-Modell der Weltmeere erstellt werden. Neben dem wissenschaftlichen Aspekt ist es aber auch Teil der Expedition
auf die Notwendigkeit eines ökologischen Umdenkens hinzuweisen. Daher wird es eine stetige Zusammenarbeit und Berichterstattung über
das Internet geben, um durch Interaktion Interesse, Aufmerksamkeit und - hoffentlich - auch Einsicht zu erreichen.
Wie britische Forscher herausfanden vergleichen die Fische ihre eigene Futterquelle mit denen anderer Artgenossen,
und richten sich nach der jeweils Vorteilhafteren.
Die Eigenschaft der Stichlinge soziale Lernfähigkeit zu besitzen, gilt als Grundvoraussetzung für
die Entstehung von Kultur. Das Verhalten konnte mit 300 in der freien Natur gefangenen Exemplaren im Labor
durch Versuche bestätigt werden. Die Wissenschaftler gehen weiter davon aus, dass Zwergstichlinge eine sehr
fortgeschrittene Lernfähigkeit für ihre relative geringe Gehirngröße haben.
Falls Sie an diesem Thema interessiert sind finden Sie einen extra Artikel über Stichlinge in der
DIVEMASTER-Ausgabe 55.
Unfälle im Tauchsport oder Notfälle im Zusammenhang des Tauchens erfordern in einem immer weiteren und
komplexeren Bereich eine ebensolche medizinische Qualifikation. In der Ausbildung der Taucher, ebenso wie
in Rettungsketten oder Einsatzplänen.
Während beim Fußball Experten, welche sich auf die typischen Verletzungen spezialisiert haben, am Spielfeldrand warten,
so ist im Tauchen meist schon die medizinische Versorgung an sich die erste Hürde. Die Vielzahl an Verletzungsmöglichkeiten
liegt -bedingt durch belastete Systeme wie Lunge, Blut oder dem HNO-Bereich- auch um ein wesentliches höher als bei anderen Sportarten oder Berufen.
Um die Verfügbarkeit von medizinischer Versorgung auch an abgelegenen Orten zu gewährleisten wurden die Notfallhotlines
ins Leben gerufen, welche mit Rat und Fachkenntnis örtlichen Hilfskräften oder zur Not auch Laien medizinisch beistehen.
Dazu gehört auch 'aqua med', einer der größten Notrufdienstleister Europas, welcher nun für sein Team Verstärkung sucht.
Voraussetzung sind natürlich Approbation und klinische sowie tauchärztliche Erfahrung.
Mehr Informationen und Bewerbungskontakt finden Sie unter: www.aqua-med.de
12.06.2009
US-Militärschiff wird zum künstlichen Riff
Am Ende des 13-jährigen Projekts sank die 'Gen. Hoyt S. Vandenberg' am 29. Mai um 10 Uhr 24, nachdem
Experten die Sprengsätze unterhalb der Wasserlinie zündeten, auf eine Tiefe von 42 Metern. Das 159 Meter
lange Schiff bildet damit eine Basis für ein künstliches Riff auf 12 Metern Tiefe vor Key West, Florida.
Die Vandenberg -ursprünglich ein Versorgungsschiff- wurde 1963 für die Überwachung von Raketenstarts spezialisiert und
überwachte unter anderem die Zündungen in Cape Canaveral. Später diente sie auch als Kulisse für mehrere Hollywood-Filme,
wie 1999 in 'Virus' mit Jamie Lee Curtis und Donald Sutherland. Das Projekt fand viele Helfer und Spender aus Regierung und Privatwirtschaft
und verbrauchte fast 9 Millionen Dollar und 75.000 Arbeitstunden, um den Weg für ein künstliches Riff zu ebnen.
Mehr Informationen (englisch) finden Sie unter: www.scubadiving.com
12.06.2009
Taucherkrankheit bei Walen
Untersuchungen in der Familie der Schnabelwale ergaben, dass die Tiere unter den Symptomen der Taucherkrankheit leiden,
wenn sie - aufgeschreckt durch ein Schiffssonar etwa - zu schnell an die Oberfläche schwimmen.
Gestützt wird der Verdacht von tot aufgefundenen Tieren nach Sonareinsätzen der Marine. Die Schnabelwale
seien besonders anfällig für die Dekompressionskrankheit, da sie
in hohe Tiefen tauchen und eine hohe Stickstoffkonzentration im Blut aufweisen.
Seit 1960 wurden über 40 Massenstrandungen von Schnabelwalen weltweit aufgezeichnet, viele davon konnten mit dem Einsatz
von Sonar in Verbindung gebracht werden. Die US-Marine hat nun 26 Millionen US-Dollar für Forschungen und Studien bereitgestellt,
um eine Möglichkeit zu finden die Tiere zu schützen.
Nach mehrjähriger Suche entdeckten Taucher das Wrack eines sowjetischen S-Klasse U-Boot in der Ostsee.
Das U-Boot 'S-2' sank während des sowjetisch-finnischen Winterkriegs westlich der Aaland-Inseln zwischen Schweden und Finnland,
nachdem es auf eine Mine aufgefahren war.
Die S-Klasse U-Boote gehörten mit zu den am häufigsten eingesetzten U-Booten
der sowjetischen Marine während des zweiten Weltkriegs und gehen, ebenso wie die deutsche Reihe VII (U96),
auf eine gemeinsame Ingenieursarbeit vor dem Krieg zurück. 'S-2' sank am 2. Januar 1940 mit einer Besatzung von 50 Mann.
Am Wochenende vom 20.-21.06 gibt das Tauchcenter Dresden zusammen mit 'Divers Passion Freital' die
Möglichkeit im Rahmen eines Testevents das gesamte Mares Programm und Equipment ausgiebig und
praxisorientiert zu testen. Neben Mares wird auch Sharkproject und Padi Europe mit dabei sein.
Der Kiessee Leuben im Zentrum Dresdens bietet durch seine ökologische Diversität einen
optimalen Testhintergrund, während mit einem Programm für Kinder Schnuppertauchen ebenfalls
angeboten wird. Abgerundet wird das Event mit der Möglichkeit auf Helmtauchen nach altem Brauch und
ein Tauchturm ist natürlich auch mit dabei.
Die Gemeinschaft des deutschen Tauchsports ist, bedingt durch die Anfänge und die benötigte Ausbildung,
hauptsächlich durch Verbände strukturiert und organisiert. Daher ist es wenig verwunderlich, dass Mitgliedszahlen,
Meinungen und Fakten stets in großem Umfang erfasst und vorhanden waren. Doch im Laufe der letzten Jahre gab
es einen Sprung im Wachstum des Sports und in der Art wie sich Taucher finden und organisieren. Um es kurz zu sagen:
Es steht viel Neues am Horizont.
Das sieht der Tauchsport-Industrieverband wahrscheinlich ebenso und hat deshalb die Forschungsvereinigung der Sport- und Freizeitschifffahrt e.V.
mit einer bundesweiten Umfrage beauftragt, um dem Tauchsport wieder ein paar handfeste Eckdaten zu geben.
Verständlicherweise wird das Projekt stark durch Hersteller und Händler unterstützt. Als Kernfrage gilt
dabei wie aktiv und von welchen Altersgruppen der Tauchsport betrieben wird.
Verhelfen Sie der Umfrage zu einer breiten Basis und füllen Sie den Fragebogen aus.
Für alle Begeisterten und Interessierten der Unterwasserfotografie steht diesen Spätsommer mit den
zweiten 'uw-photodays' wieder ein vollgepacktes Workshop-Event rund um die UW-Fotografie an. Zusammen
mit dem nahmhaften Branchen-Urgestein Epson versammelt die Nautilus Tauchschule viele Hersteller und Fotografen
für ein Wochenende am österreichischen Attersee.
Der erweiterte Umfang der Veranstaltung umfasst neben Präsentationen und Informationen von Herstellern wie
Epson, Nikon, AV-Stumpfl, Adobe, Nautica-UnderwaterVisions, SUBAL, Subtronic, UK-GERMANY und der VIS-COM Akademie
auch Workshops und Tipps von Fotografen und Referenten wie Norbert Probst, Gerald Nowak & Walter Drechsler,
sowie den Österreichern Bertl Apfelthaler, Harald Hois, Gerald Kapfer & Harald Slauschek.
Die 'uw-photodays 2009' finden vom Freitag den 09.10.09 bis zum Sonntag den 11.10.09 am Attersee in Oberösterreich statt.
Die Teilnahme ist limitiert und kosten 159,- Euro pro Teilnehmer.
Dass der Film 'Jaws - Der weiße Hai' den schlechten Ruf dieser Meeresbewohner verschuldet hat gehört
wohl ins Reich der Großstadtmythen, zu seiner Verbesserung hat er aber sicherlich auch nichts geleistet.
Ganz anders, als die Initiatoren des Sharkproject, welche sich zum Ziel gesetzt haben das falsche Bild
des Haies neu zu zeichnen.
Eine leider wahre Tatsache ist dabei auch, dass sich viele Haiarten an der Grenze
des Austerbens sehen und manche sie sogar schon überschritten haben. Noch viel mehr Informationen über
Haie und ein Zusammenleben mit dem Menschen bringt ein Vortrag von Gerhard Wegner (Präsident von Sharkproject). Am 12. Juni
um 19 Uhr 30 findet dieser im Taucher-Zentrum in Hamburg statt. Übrigens gibt es aus Deutschlands Norden nicht
nur alamierende Nachrichten, so feiert das Taucher-Zentrum schon am 27.05 seinen 60. Geburtstag, wozu
DIVEMASTER recht herzlich gratulieren möchte.
Die intensive Forschungsarbeit eines internationalen Expertenteams von Wissenschaftlern,
zusammengestellt von der Exeter Unviersität (UK) und der WCS (Wildlife Conservation Society) mit Hilfe vieler Gleichgesinnter
ergab nach Auswertung der gesammelten Daten unter Anderem den größten Nistplatz von Lederschildkröten
and der Westküste Afrikas preis.
Beobachtungen an Land und aus der Luft trugen hierbei zu groben Schätzungen
über die Anzahl weiblicher Tiere, welche die Strände als Nistplätze nutzen, bei. Diese auf einer Länge von 600 km
beobachteten Plätze ließen auf eine Zahl zwischen 15000 und 40000 weiblicher Tiere schließen. Die Forschungsarbeit
unterstreicht hierbei die Wichtigkeit diese Brutplätze zu schützen und zu erhalten, um das Fortbestehen dieser zwischen 1980 und 1990
im Indo-Pazifik stark bedrohten Art zu sichern.
Aquata, Hersteller für Tauch- und Rettungsanzüge, eröffnet am 16. Mai sein neues Testcenter
mit Unterwasserstation. Hintergrund ist die Idee eine vielzahl von Testmöglichkeiten unter
verschieden Bedigungen zu bieten, um neues Equipment auf Herz und Nieren prüfen zu können.
Über eine Versorgungsstation, welche mit allen Bereichen verbunden ist, besteht die Möglichkeit
einer Sprach- oder Videokommunikation. Für die Einweihung sind alle Taucher und Tauchbegeisterte herzlich
eingeladen. (Anmeldung hier)
Unterwasserarchäologen untersuchen das Wrack eines möglichen Wikingerschiffs.
Das von 20 Tauchern der schwedischen Küstenwache durch Zufall entdeckte Wrack gilt für
die Archaeologen vom Vänern Museum um Roland Peterson als kleine Sensation.
Sollte sich der Fund als echt herausstellen, so wäre dies das erste Vikingerschiff, welches
in schwedischen Gewässern gefunden worden wäre. Zwar gab es schon mehrere Funde von
Schiffen auf schwedischem Boden, allerdings wurden diese alle auf dem Trockenen gemacht.
Das Wrack war, bis auf eine Spiere komplett im Sediment vergraben.
Gemachte Holz- und Eisenproben, sowohl vom Schiff, als auch von gefundenen Waffen
werden in den kommenden Wochen von Experten analysiert, um Klarheit zu verschaffen.
Mit der Version 5.0 wird Google Ocean implementiert.
Wo bisher auf Meeresniveau die virtuelle Erde aufhörte ist es jetzt möglich
auf dreidimensionale Tauchfahrt zu gehen. In bisherigen Versionen wurde
die Wasseroberfläche zur undurchdringlichen Ebene, während es nun möglich ist bis auf
den Meeresboden 'hinabzutauchen'.
Zu der erweiterten Funktion kommen mehrere Informationslayer,
welche das Spektrum von angezeigten Hotels, Tankstellen und Waldbränden mit Daten rund ums Wasser bereichern.
Neben Videos und Bildern zu Unterwasser-Sehenswürdigkeiten weltweit, kommen Features wie Meeresschutzgebiete
oder Tierortung, was es Nutzern möglich macht Wanderrouten von Meerestieren digital zu verfolgen.
Ein besonderer Leckerbissen für Taucher dürften faszinierende Videos aus den Archiven des
bekannten Meeresforschers Jacques Cousteau, darunter bislang unveröffentlichte Filme von historischen Unterwasser-Expeditionen,
darstellen.
Google Earth ist als Freeware zum Download erhältlich.
Mehr Informationen finden Sie unter earth.google.de
26.04.2009
Rückrufaktion:SI TECH Inflatorschläuche
Mobby's ein Mares-Lieferant für Trockentauchanzüge teilte mit, dass der Inflatorschlauch Hersteller SI TECH eine Rückrufaktion startet,
da ein Teil im Mitteldruckschlauch zur Fehlfunktion des Anzuges führen kann. Dabei handelt es sich um eine schwarzen, blauen
oder grünen durchflussbegrenzenden Kunstoffeinsatz, welcher umgehend von einem Mares-Servicepartner ausgetauscht werden sollte.
Die Fehlfunktion des SI TECH Mitteldruckschlauchs kann dadurch entstehen, dass sich der Einsatz aus dem Anschlussventil löst,
wodurch möglicherweise der Luftstrom blockiert werden könnte. Zur Sicherheitsvorkehrung und zur Vermeidung möglicher schwerer Unfälle bittet
Mares Kunden und sonstige Anwender der Mares by Mobby’s Trockentauchanzüge nicht mit einem solchen von der Rückrufaktion betroffenen SI TECH Schlauch
zu tauchen (oder mit anderer Ausrüstung, die an einem solchen SI TECH Schlauch angeschlossen ist), ehe der Kunststoffeinsatz von einem autorisierten
Mares Servicepartner (siehe mares.com) entfernt wurde.
Folgende, zwischen 2006 und 2009 verkauften Mares Produkte, die mit einem SI TECH Mitteldruck-Inflatorschlauch ausgestattet sind, sind von diesem Rückruf betroffen:
- 412012 DRY SUIT POLARFIT TLM - 412011 DRYSUIT ICEFIT 4.0
- 412014 DRYSUIT DRYFIT 3.5 LX UNI - 480094 DRYFIT 3.5 LX MAN W / RADIAL BOOTS
- 412015 DRYSUIT DRYFIT 3.5 NP UNI - 480095 DRYFIT 3.5 LX LADY W / RADIAL BOOTS
- 412016 DRYSUIT ICEFIT 4.0 LATEX MEN - 480096 ICEFIT 4.0 LX MAN
- 412017 DRYSUIT ICEFIT 4.0 LATEX WOMEN - 480097 ICEFIT 4.0 LX LADY
- 412018 DRYSUIT ICEFIT 4.0 NEOPRENE MEN - 480098 POLARFIT TLM LX MAN
- 412019 DRYSUIT ICEFIT 4.0 NEOPRENE WOMEN - 42150060 HOSE W/WING PULLER
- 412010 DRYSUIT DRYFIT 3.5
Weitere Informationen gibt es im Internet unter mares.com
oder telefonisch unter der Service-Hotline 089-90 999 585.
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