Vom 01.01.2007
bis zum 31.12.2007
Das Fachmagazin im Tauchsport
DIVEMASTER News 2007
Newsarchiv - Chronik
26.12.07Lichtblick bei Walfangverbot
Nach Verhandlungen mit der International Whaling Commission hat Japan zugestimmt in der kommenden, jährlichen Walfangsaison keine Jagd auf Buckelwale zu machen.
Offizielle Vertreter versprachen die Jagd bis zur nächsten Sitzung der IWC im Juni auszusetzten. Im Rahmen seines Antarktis-Forschungsprogrammes plante Japan dieses Jahr 50 Buckelwale, 50 Finnwale und fast 1000 Minkwale zu jagen.

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.iwcoffice.org
26.12.07Neuer VDST-Partner für die Hotline
Ab dem 01.01.08 wird der VDST einen neuen Partner für seine Hotline-Nummer haben. Der Versicherungsschutz selbst wird nun über die "EUROPA Krankenversicherung AG" laufen, und die Hotline wird von der "MD Medicus GmbH“ in Ludwigshafen übernommen.
Mit dem Wechsel wird es auch eine Änderung der Hotline-Nummer geben. Ab dem 01.01.08 lautet die Hotline des VDST:
Hotline +49 1805 66 05 60 - Alternativ +49 621-54901814

Mehr Informationen finden Sie unter:
pdf-Datei mit den Bedingungen
20.11.07Rückrufaktion Seemann Jacket Blac Jac XP
Seemann bittet alle Käufer eines Jackets Blac Jac XP, das in der Zeit vom 13. März. 07 bis 16. November 07 gekauft wurde, dieses zu einem Seemann Fachhändler zu bringen. Bei einer Qualitätskontrolle wurde festgestellt, dass sich bei starker Beanspruchung die verstellbare Bänderung des Schultergurtes an der Rückentrage lösen kann. Alle Seemann-Fachhändler sind von diesem Problem unterrichtet und können die notwendige Änderung schnell und sicher vornehmen. Unter Umständen kann der Kunde sogar darauf warten und sein Jacket gleich wieder mitnehmen. Dieser Fehler kann nur beim Blac Jac XP auftreten, da bei früheren Modellen die Schultergurte nicht verstellbar waren. Seemann bedankt sich bei allen Kunden für die Mithilfe und hofft, mit dieser Aktion aktiv zur Sicherheit des Tauchsports beitragen zu können.

Mehr Informationen finden Sie unter:
www.seemannsub.de
02.11.07Seen in Sibirien und Alaska setzten auch Methan frei
Die arktischen Seen in den Permafrostgebieten Sibiriens und Alaskas am Ende der letzten Eiszeit waren vermutlich für ca. 90 Prozent der Emissionen verantwortlich. Diese sogenannten Thermokarst-Seen fehlten bislang in Modellrechnungen. Vor ca.14.000 Jahren, am Ende der letzen Eiszeit, wurden auf der nördlichen Halbkugel große Mengen des Treibhausgases Methan freigesetzt. Das zeigen Analysen von arktischen und antarktischen Eiskernen. Bislang ging man davon aus, dass die Zersetzung von Methanhydrat auf dem Meeresboden für den Methanschub verantwortlich war. Nun gibt es noch einen weitere Möglichkeit: Wenn ständig gefrorener Permafrostboden auftaut, bilden sich in den Senken oft Seen, die Methan ausdünsten, eine Folge des Kohlenstoffreichtums des sehr fruchtbaren Eiszeitbodens. Aus den Emissionen moderner Thermokarst-Seen kann man nun hochrechnen, wie viel Methan solche Gewässer am Ende der Eiszeit freigesetzt haben. Die Seen könnten für ein Drittel bis zu neun Zehntel der nördlichen Methan-Emissionen verantwortlich gewesen sein und sind damit erheblich an der Erderwärmung beteiligt. Im derzeit noch gefrorenen sibirischen Permafrostboden sind noch Milliarden Tonnen Kohlenstoff gespeichert.

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