Nachdem dem 25 Jahre alten, afrikanischen Pinguin Pierre über
Wochen ein Großteil der Federn ausgefallen war, mussten
sich die Tierpfleger im Meeresaquarium von San Francisco
etwas einfallen lassen.
Ohne ausreichenden Kälteschutz
war es dem Armen nicht möglich lange im Wasser zu bleiben,
wodurch er Probleme hatte sich in die Gruppe einzufügen.
Der Meeresbiologin Pam Schaller kam dann die ungewöhnliche, aber
sehr effektive Idee dem Pinguin einen maßgeschneiderten Neoprenanzug
anzuziehen. Da Pierre inzwischen auch wieder Federn wachsen bleibt
er allerdings nicht für immer an den besonderen "Frack" gebunden.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.welt.de
27.04.2008
Temperatursturz in der Antarktis
Während die Klima-Erwärmung den Eismassen der Arktis stark zu schaffen macht, lässt
sich auf der anderen Seite der Erde, in der Antarktis, Gegenteiliges feststellen.
Wie das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" zeigte, kühlten die unteren Wasserschichten
des südlichen Polarmeeres deutlich wahrnehmbar ab. Die Messungen werden durch ein ausgesetztes Bojensystem
bald erweitert und ergänzt. Durch die Abkühlung werden die Strömungsgeschwindigkeiten erhöht,
was zu einer Sauerstoffanreicherung der tieferen Wasserschichten führt.
„i3“ heißt das neue Indeflatorsystems von Sea Quest / Aqua Lung.
Hierbei werden erstmals alle Ventile des Jackets „PRO QD“ über ein Schubstangensystem angesteuert.
Eine „Feintarierung“ soll damit ebenso möglich sein wie der Schnellablass oder das Power-Befüllen der I3 Tarierjackets.
Damit auch „Otto-Normaltaucher“ diese Inovation für sich testen können,
liefert Sea Quest Testjackets in verschiedenen Größen zu den wichtigsten Taucher-Events des Jahres.
Dort stehen dann Mitarbeiter und PRO Shops zur Stelle und bieten die Einhandtarierung kostenlos zum Test an.
Bei den folgenden Events kann man dieser Aufforderung Folge leisten:
Am Hitdorfer See, zwischen Düsseldorf und Köln, findet vom 20. bis zum 22.06. 2008
die 3. PREMIERE DIVE mit mehr als 25 namhaften Ausstellern der Tauchbranche statt.
Die vorgestellten Produkte und Neuheiten können dabei gleich vor Ort im See getestet werden,
während Experten für Fragen und Tipps bereitstehen.
Die Veranstalter Roger Winter von ROGER TOURS GmbH
(www.rogertours.de) und Thomas Langer
Tauchbasis & Cafe Strandgut (www.cafestrandgut.de)
laden alle Tauchbegeisterten, Schnorchler, (noch) nicht Taucher, Hersteller der Branche und die Presse zu dieser
besonderen Veranstaltung für den Tauchsport ein.
Weitere wichtige Termine im Tauchsport finden Sie hier: Terminseite
18.04.2008
Industrieabgase erzeugen durch das Meer Ozon
Die Entstehung von Smog ist inzwischen für jede Großstadt, aber
auch für Industriegebiete ein gesundheitsbelastendes Problem.
Durch Verbrennung entstehende Stickoxide werden durch Sonnenlicht
zu reaktionsfreundlichen Radikalen zersetzt, und der Ozonwert erhöht.
Hans Osthhoff und seine Kollegen von der "National Oceanographic and Atmospheric Administration"
fanden nun heraus, dass eine Nähe zum Meer den Smog-Effekt verstärkt.
Die vom Meer abgegebenen Aerosole binden die Stickoxide, sodass diese auch nachts
in der Luft bleiben und nicht zu Boden sinken können. Dieser reinigende
Faktor wird somit abgeschwächt. Sie können sich das so vorstellen, als wären
Sie unter der heißen Dusche und alle von Ihnen eingesetzten Duschgels und Lotionen
bleiben durch die winzigen Wassertröpfchen im gesamten Duschraum verteilt.
DIWA hat eine neue Ausbildungsstufe für Junioren (>12 Jahre) eingeführt.
Den DIWA Sicherheitsleitlinien folgend ist dafür eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung
(z.B. GTÜM e.V.) zwingend vorgeschrieben.
Die maximale Tauchtiefe für den DIWA Junior Open Water ist restriktiv,
unter Beachtung der DIWA Standards, auf maximal 12 m Tauchtiefe festgelegt.
Um auch Kindern (>8 Jahre) das Tauchen zu ermöglichen hat DIWA zusätzlich,
zur vorhandene Senioren Apnoeausbildung, diese um die "Junior Apnoe Diver 1-3" erweitert.
Dazu wurde die vorhandene Ausbildungsreihe DIWA Apnoe durchgängiger,
da das Einstiegsalter für u.a. den Junior Apnoe Diver auf 8 Jahren fest gelegt ist.
Durch 3000 ausgelegte Bojen kam man dem Phänomen erstmals
auf die Spur. Durch sie fanden Forscher im Team von Peter Niiler von
der Woods Hole Oceanographic Institution heraus, dass die Weltmeere
von Streifen und Bändern, ähnlich der Jupiteratmospähre, durchzogen
werden.
Was zunächst für Messungsungenauigkeit gehalten wurde,
stellte sich nun, nach einer intensiveren Untersuchung durch
Nikolai Maximenko und sein Forscherteam von der University of Hawaii
als reales Muster in Ost/West-Richtung mit Höhenunterschieden
heraus. Die Bänder sind ungefähr 150 Kilometer breit, und wechseln
sich in ihrer Strömungsrichtung von Ost nach West ab.
Zum Start der neuen Tauchsaison hoffen wir Ihnen mit der
neuen Ausgabe des DIVEMASTER's interessanten Lesestoff
zu bieten. Rechtzeitig zur Urlaubsplanung stellen wir
die besten Urlaubsmöglichkeiten für Familienferien und
Tauchabenteuer vor, gehen tiefer in die Materie der
Digitalfotografie und geben Ihnen einen ausführlichen
Bericht der "boot 2008".
Im Produktreport geht es in diesem Heft um
die HUD Data-Mask, und der dritte Teil unserer Serie
Tauchunfallanalyse widmet sich der Beweissicherung und wird durch
unsere Klappseite ergänzt. Diese und viele weitere spannende Themen
erwarten Sie im aktuellen Heft.
DIVEMASTER gibt es an Bahnhof- und Flughafenkiosken, sowie
im Zeitschriftenfachhandel und bei unseren Stützpunkten
Die Welle der Naturfilme und Dokumentationen reißt nicht ab.
Der Film Sharkwater, welcher den Regisseur und Fotografen
Rob Stewart auf seiner Suche nach Haien und Antworten begleitet,
ist eine brisante Mischung aus Dokumentation und Naturfilm.
Die harten Gegensätze zwischen atemberaubenden Unterwasseraufnahmen
von Haien und gnadenlosen Szenen der skrupellosen Ausbeutungen
der Haie bilden ein beeindruckendes, aber auch erschütterndes
Erlebnis. Jeder Taucher, der einmal das Glück hatte diese
erstaunlichen Geschöpfe zu sehen, sollte sich diesen Film, der am
10.04 in unseren Kinos anläuft, nicht entgehen lassen. Aber auch
für alle anderen Taucher oder Naturbegeisterten lohnt sich
ein Gang ins Kino allemal.
Die empfindliche Rückenflosse bei Delfinen hindert die Tiere
am schnelleren Schwimmen. Durch den schon bei der
Schifffahrt bekannten und gefürchteten Kavitationseffekt
können bei Delfinen Schmerzen auftreten, wenn sie zu schnell
schwimmen.
Bei dem Effekt kollidieren durch starke Druckunterschiede
Bläschen, was zum Teil Druckstöße von mehreren tausend Bar erzeugen kann.
Während bei kleineren Fische die Muskelkraft der begrenzende Faktor
der Geschwindigkeit ist, hindert größere Fische und Säugetiere die Frequenz
des Flossenschlags und der Kavitationseffekt.
Ein häufiger Faktor bei Tsunamis sind Erdrutsche oder
Schlammwellen unter Wasser. Dass diese schneller
unter Wasser als an Land werden können, fanden nun norwegische Forscher
heraus.
Mit Hilfe von komplexen Computersimulationen und Messungen
wurde herausgefunden, dass Schlammwellen aufgrund einer Wasserschicht,
welche durch den starken Druck unter Wasser aufrechterhalten wird,
höhere Geschwindigkeiten erreichen können.
Bisher gehören Flüssigkeitssimulationen noch immer zu den komplexesten und
schwierigsten Berechnungen. Jedoch gibt es mittlerweile Softwarelösungen, welche
realistische Vorhersagemodelle und Berechnungen ermöglichen.
Wenn Sie mehr über Tsunamis wissen möchten, finden sie einen ausführlichen Artikel
in der DIVEMASTER-Ausgabe Nr. 46.
Neben Dokumentarfilmen wie "Unsere Erde" beschäftigen sich
auch immer mehr aufwendige Produktionen mit Umweltproblemen
und der Zestörung der Natur. Nachdem Al Gore, der ehemalige
Präsidentschaftskandidat, mit seinem Film "Eine unbequeme
Wahrheit" den Finger auf die Folgen von Umweltschädigung hielt,
beschäftigt sich nun die Organisation OPS (Oceanic Preservation Society)
mit dem speziellen Problem der Delfinjagd.
Die heimlich gemachten Aufnahmen
einer Schlachtung von fast 2500 Tieren in Taiji bilden die Grundlage für
eine Dokumentation, welche diesen Sommer erscheinen soll. Mit modernster
Technik und einem Aufwand von 5 Millionen Dollar gelang es erstmals
bewegte Bilder des schmutzigen Geschäftes zu machen.
Was noch vor 20 Jahren den Amerikanern den Schweiß auf die Stirn getrieben hätte
scheint nun in den ersten Schritten der Realisierung zu liegen. So plant
der Russische Präsident Vladimir Putin einen Verbindungstunnel unter der Beringstraße;
ein Projekt, das mit über 42 Milliarden Euro veranschlagt wird.
Durch die momentanen Spannungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten, über
den Nato-Beitritt von Ukraine und Georgien und möglichen Raketenabwehrsystemen,
könnte der geplante Tunnel sogar zu einer diplomatischen Brücke werden, so hoffen
Regierungsleute beider Länder. Wann und ob der Bau des Riesenprojekts gestartet wird,
ist noch fraglich.