Vom 01.01.2008
bis zum 31.12.2008
Das Fachmagazin im Tauchsport
DIVEMASTER News 2008
Newsarchiv - Chronik
27.04.2008Pinguin bekommt Neoprenanzug
Nachdem dem 25 Jahre alten, afrikanischen Pinguin Pierre über Wochen ein Großteil der Federn ausgefallen war, mussten sich die Tierpfleger im Meeresaquarium von San Francisco etwas einfallen lassen.
Ohne ausreichenden Kälteschutz war es dem Armen nicht möglich lange im Wasser zu bleiben, wodurch er Probleme hatte sich in die Gruppe einzufügen. Der Meeresbiologin Pam Schaller kam dann die ungewöhnliche, aber sehr effektive Idee dem Pinguin einen maßgeschneiderten Neoprenanzug anzuziehen. Da Pierre inzwischen auch wieder Federn wachsen bleibt er allerdings nicht für immer an den besonderen "Frack" gebunden.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.welt.de
27.04.2008Temperatursturz in der Antarktis
Während die Klima-Erwärmung den Eismassen der Arktis stark zu schaffen macht, lässt sich auf der anderen Seite der Erde, in der Antarktis, Gegenteiliges feststellen.
Wie das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" zeigte, kühlten die unteren Wasserschichten des südlichen Polarmeeres deutlich wahrnehmbar ab. Die Messungen werden durch ein ausgesetztes Bojensystem bald erweitert und ergänzt. Durch die Abkühlung werden die Strömungsgeschwindigkeiten erhöht, was zu einer Sauerstoffanreicherung der tieferen Wasserschichten führt.

Mehr Informationen gibt es unter: www.wissenschaft.de
27.04.2008Neues Tariersystem „i3“
„i3“ heißt das neue Indeflatorsystems von Sea Quest / Aqua Lung. Hierbei werden erstmals alle Ventile des Jackets „PRO QD“ über ein Schubstangensystem angesteuert. Eine „Feintarierung“ soll damit ebenso möglich sein wie der Schnellablass oder das Power-Befüllen der I3 Tarierjackets. Damit auch „Otto-Normaltaucher“ diese Inovation für sich testen können, liefert Sea Quest Testjackets in verschiedenen Größen zu den wichtigsten Taucher-Events des Jahres.
Dort stehen dann Mitarbeiter und PRO Shops zur Stelle und bieten die Einhandtarierung kostenlos zum Test an.
Bei den folgenden Events kann man dieser Aufforderung Folge leisten:

19.05. – 25.05.: Scubanatic, A-St. Pölten
24.05. – 26.05.: Berliner Tauchertage, Strandbad Tegel
13.06. – 15.06.: Taucher-Tage, Hemmoor
27.06. – 29.06.: Out-In-Dive, Hauerz
10.07. – 13.07.: Diveteam, Hamburg
18.07. – 20.07.: 7Oceans, Hamburg
01.08. – 03.08.: Seahorse Beachparty, Gronau
30.08. – 31.08.: Tauchertage, MonteMare Rheinbach
12.09. – 14.09.: TauchIn, Wandlitz
19.09. – 21.08.: Dive Inn, Overath
03. 10. – 05.10. TopDiver Event, Steina


Weitere Informationen finden Sie hier: www.aqualung.de
27.04.20083. PREMIERE - DIVE
Am Hitdorfer See, zwischen Düsseldorf und Köln, findet vom 20. bis zum 22.06. 2008 die 3. PREMIERE DIVE mit mehr als 25 namhaften Ausstellern der Tauchbranche statt. Die vorgestellten Produkte und Neuheiten können dabei gleich vor Ort im See getestet werden, während Experten für Fragen und Tipps bereitstehen.
Die Veranstalter Roger Winter von ROGER TOURS GmbH (www.rogertours.de) und Thomas Langer Tauchbasis & Cafe Strandgut (www.cafestrandgut.de) laden alle Tauchbegeisterten, Schnorchler, (noch) nicht Taucher, Hersteller der Branche und die Presse zu dieser besonderen Veranstaltung für den Tauchsport ein.

Weitere wichtige Termine im Tauchsport finden Sie hier: Terminseite
18.04.2008Industrieabgase erzeugen durch das Meer Ozon
Die Entstehung von Smog ist inzwischen für jede Großstadt, aber auch für Industriegebiete ein gesundheitsbelastendes Problem. Durch Verbrennung entstehende Stickoxide werden durch Sonnenlicht zu reaktionsfreundlichen Radikalen zersetzt, und der Ozonwert erhöht.
Hans Osthhoff und seine Kollegen von der "National Oceanographic and Atmospheric Administration" fanden nun heraus, dass eine Nähe zum Meer den Smog-Effekt verstärkt. Die vom Meer abgegebenen Aerosole binden die Stickoxide, sodass diese auch nachts in der Luft bleiben und nicht zu Boden sinken können. Dieser reinigende Faktor wird somit abgeschwächt. Sie können sich das so vorstellen, als wären Sie unter der heißen Dusche und alle von Ihnen eingesetzten Duschgels und Lotionen bleiben durch die winzigen Wassertröpfchen im gesamten Duschraum verteilt.

Mehr Informationen (englisch) gibt es unter: www.nature.com
18.04.2008DIWA führt neue Ausbildungsstufen ein
DIWA hat eine neue Ausbildungsstufe für Junioren (>12 Jahre) eingeführt. Den DIWA Sicherheitsleitlinien folgend ist dafür eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung (z.B. GTÜM e.V.) zwingend vorgeschrieben.
Die maximale Tauchtiefe für den DIWA Junior Open Water ist restriktiv, unter Beachtung der DIWA Standards, auf maximal 12 m Tauchtiefe festgelegt. Um auch Kindern (>8 Jahre) das Tauchen zu ermöglichen hat DIWA zusätzlich, zur vorhandene Senioren Apnoeausbildung, diese um die "Junior Apnoe Diver 1-3" erweitert. Dazu wurde die vorhandene Ausbildungsreihe DIWA Apnoe durchgängiger, da das Einstiegsalter für u.a. den Junior Apnoe Diver auf 8 Jahren fest gelegt ist.

Mehr Informationen gibt es unter: www.diwa.org
18.04.2008Ozeane zeigen Muster auf
Durch 3000 ausgelegte Bojen kam man dem Phänomen erstmals auf die Spur. Durch sie fanden Forscher im Team von Peter Niiler von der Woods Hole Oceanographic Institution heraus, dass die Weltmeere von Streifen und Bändern, ähnlich der Jupiteratmospähre, durchzogen werden.
Was zunächst für Messungsungenauigkeit gehalten wurde, stellte sich nun, nach einer intensiveren Untersuchung durch Nikolai Maximenko und sein Forscherteam von der University of Hawaii als reales Muster in Ost/West-Richtung mit Höhenunterschieden heraus. Die Bänder sind ungefähr 150 Kilometer breit, und wechseln sich in ihrer Strömungsrichtung von Ost nach West ab.

Mehr Informationen (englisch) gibt es unter: www.newscientist.com
16.04.2008Neues Heft Nr. 56
Zum Start der neuen Tauchsaison hoffen wir Ihnen mit der neuen Ausgabe des DIVEMASTER's interessanten Lesestoff zu bieten. Rechtzeitig zur Urlaubsplanung stellen wir die besten Urlaubsmöglichkeiten für Familienferien und Tauchabenteuer vor, gehen tiefer in die Materie der Digitalfotografie und geben Ihnen einen ausführlichen Bericht der "boot 2008".
Im Produktreport geht es in diesem Heft um die HUD Data-Mask, und der dritte Teil unserer Serie Tauchunfallanalyse widmet sich der Beweissicherung und wird durch unsere Klappseite ergänzt. Diese und viele weitere spannende Themen erwarten Sie im aktuellen Heft.

DIVEMASTER gibt es an Bahnhof- und Flughafenkiosken, sowie im Zeitschriftenfachhandel und bei unseren Stützpunkten

Mehr Informationen zum Heft gibt es hier.
03.04.2008Neuer Dokumentationsfilm "Sharkwater"
Die Welle der Naturfilme und Dokumentationen reißt nicht ab. Der Film Sharkwater, welcher den Regisseur und Fotografen Rob Stewart auf seiner Suche nach Haien und Antworten begleitet, ist eine brisante Mischung aus Dokumentation und Naturfilm.
Die harten Gegensätze zwischen atemberaubenden Unterwasseraufnahmen von Haien und gnadenlosen Szenen der skrupellosen Ausbeutungen der Haie bilden ein beeindruckendes, aber auch erschütterndes Erlebnis. Jeder Taucher, der einmal das Glück hatte diese erstaunlichen Geschöpfe zu sehen, sollte sich diesen Film, der am 10.04 in unseren Kinos anläuft, nicht entgehen lassen. Aber auch für alle anderen Taucher oder Naturbegeisterten lohnt sich ein Gang ins Kino allemal.

Trailer (engl.):


Mehr Informationen gibt es unter: www.sharkwater.de
03.04.2008Geschwindkeitsbegrenzung durch Schmerzen
Die empfindliche Rückenflosse bei Delfinen hindert die Tiere am schnelleren Schwimmen. Durch den schon bei der Schifffahrt bekannten und gefürchteten Kavitationseffekt können bei Delfinen Schmerzen auftreten, wenn sie zu schnell schwimmen.
Bei dem Effekt kollidieren durch starke Druckunterschiede Bläschen, was zum Teil Druckstöße von mehreren tausend Bar erzeugen kann. Während bei kleineren Fische die Muskelkraft der begrenzende Faktor der Geschwindigkeit ist, hindert größere Fische und Säugetiere die Frequenz des Flossenschlags und der Kavitationseffekt.

Mehr Informationen gibt es unter: www.wissenschaft.de
03.04.2008Schlammwellen unter Wasser
Ein häufiger Faktor bei Tsunamis sind Erdrutsche oder Schlammwellen unter Wasser. Dass diese schneller unter Wasser als an Land werden können, fanden nun norwegische Forscher heraus.
Mit Hilfe von komplexen Computersimulationen und Messungen wurde herausgefunden, dass Schlammwellen aufgrund einer Wasserschicht, welche durch den starken Druck unter Wasser aufrechterhalten wird, höhere Geschwindigkeiten erreichen können. Bisher gehören Flüssigkeitssimulationen noch immer zu den komplexesten und schwierigsten Berechnungen. Jedoch gibt es mittlerweile Softwarelösungen, welche realistische Vorhersagemodelle und Berechnungen ermöglichen.

Wenn Sie mehr über Tsunamis wissen möchten, finden sie einen ausführlichen Artikel in der DIVEMASTER-Ausgabe Nr. 46.

Mehr Informationen (englisch) gibt es unter: www.wissenschaft.de
03.04.2008Schockierende Dokumentation über Delfinjagd
Neben Dokumentarfilmen wie "Unsere Erde" beschäftigen sich auch immer mehr aufwendige Produktionen mit Umweltproblemen und der Zestörung der Natur. Nachdem Al Gore, der ehemalige Präsidentschaftskandidat, mit seinem Film "Eine unbequeme Wahrheit" den Finger auf die Folgen von Umweltschädigung hielt, beschäftigt sich nun die Organisation OPS (Oceanic Preservation Society) mit dem speziellen Problem der Delfinjagd.
Die heimlich gemachten Aufnahmen einer Schlachtung von fast 2500 Tieren in Taiji bilden die Grundlage für eine Dokumentation, welche diesen Sommer erscheinen soll. Mit modernster Technik und einem Aufwand von 5 Millionen Dollar gelang es erstmals bewegte Bilder des schmutzigen Geschäftes zu machen.

Mehr Informationen (englisch) gibt es unter: www.divenews.com
03.04.2008Putin plant Tunnel zwischen Russland und Amerika
Was noch vor 20 Jahren den Amerikanern den Schweiß auf die Stirn getrieben hätte scheint nun in den ersten Schritten der Realisierung zu liegen. So plant der Russische Präsident Vladimir Putin einen Verbindungstunnel unter der Beringstraße; ein Projekt, das mit über 42 Milliarden Euro veranschlagt wird.
Durch die momentanen Spannungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten, über den Nato-Beitritt von Ukraine und Georgien und möglichen Raketenabwehrsystemen, könnte der geplante Tunnel sogar zu einer diplomatischen Brücke werden, so hoffen Regierungsleute beider Länder. Wann und ob der Bau des Riesenprojekts gestartet wird, ist noch fraglich.

Mehr Informationen (englisch) gibt es unter: www.timesonline.co.uk
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