Vom 01.01.2008
bis zum 31.12.2008
Das Fachmagazin im Tauchsport
DIVEMASTER News 2008
Newsarchiv - Chronik
03.06.2008Sommerfest im "Tauchpartner" in Berlin
In Berlin (Charlottenburg) ist am kommenden Samstag (21. Juni) im "Tauchpartner" Tag der offenen Tür, und der Beginn der "heißen" Tauchsaison wird mit einem Sommerfest begrüßt.
Neben einem griechischen Buffet und besonderen Angeboten für Tauchfreunde, stellt mares auch aktuelle Neuprodukte des Jahres vor. Abgerundet wird das Programm von einem
Kurzvortrag über digitale Unterwasserfotografie, sowie einem Nitroxkurs.

Mehr Infos gibt es auf www.aquanautic-tauchsport.de.
03.06.2008DC800 Digitalkamera ab Juni in Deutschland erhältlich
Der führende Hersteller von Unterwasserkameras in Amerika Sealife erweitert seine DC-Serie mit der neuen DC-800, einer 8-Megapixel Digitalkamera mit Unterwassergehäuse. Die kompakte Kamera erfindet das Rad nicht neu, bietet aber durch ihre qualitativ sehr gute Umsetzung und vielfälltige Ausstattung einen optimalen Tauch- und Urlaubsbegleiter.
Die Kamera wird ab Juni über SeemannSub-Fachgeschäfte beziehbar sein.

Wenn Sie mehr über die DC 800 wissen wollen, finden sie eine ausführlicher Beschreibung in unserer Datenbank,
oder auf www.sealife-cameras.com.
03.06.2008China startet Meeresforschungs-Expedition
Am 22 Mai legte in Guangzhou (Xinhua) ein Schiff mit 145 Wissenschaftlern an Bord ab, um zur größten Meeresforschungsexpedition aufzubrechen, die je gemacht wurde. Über 24 Institutionen sind an dem Projekt, welches sich über 250 Tage erstrecken soll beteiligt, so Wang Fei, Vorsitzender der State Oceanic Administration (SOA).
Laut Tao Chunhui, dem wissenschaftlichen Expeditionsleiter konzentriert sich die Arbeit auf Leben und Aktivitäten in der Tiefsee, hydrothermische Vorgänge und Diversitätsforschung der Unterwasserwelt des indischen Ozeans. Mit einem ROV (remotely operated underwater vehicle), welcher bis in 3500 Meter Tiefe vordringen kann, hoffen die Forscher dem tiefen Blau ein paar seiner Rätsel entlocken zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier (englisch): english.sina.com
27.05.2008Erweiterung der Homepage
Um Ihnen den größtmöglichen Informationsgehalt und Bestimmungskomfort bieten zu können, integrieren wir verschiedene Datenbanken in unsere Homepage, welche auf den Interessen und Betätigunsfeldern von Tauchern basieren, dort allerdings nicht enden sollen. So sollen sie später einmal nicht nur der Bestimmung von Unterwasser-Tieren und Pflanzen dienen, sondern auch alle anderen Habitate unserer Erde umfassen.
Auch sind Archive für Tauchausrüstungen und Tauchziele implementiert, und warten darauf mit der Zeit zu wachsen. Da dies ein sehr großes Projekt ist, haben wir uns dazu entschlossen, die Datenbanken, in einem wachsenden Prozess von Anfang an online zu stellen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben auf dieses Projekt Einfluss zu nehmen und zu partizipieren. Daher sind wir für jede Kritik offen, und für jede Anregung dankbar.

Ihr DIVEMASTER-Onlineteam

26.05.2008Vorfahren von Walen kämpften mit der Taucherkrankheit
Die Vorfahren der heutigen Wale eroberten vor ungefähr 33 Millionen Jahre die Tiefsee. Der Forscher Brian Beatty und Kollegen untersuchten nun Wirbel von 300 modernen Walen und dreimal sovielen von alten Walfossilen nach Spuren der Taucherkrankheit. Wenn der Stickstoff im Blut durch einen zu schnellen Aufstieg perlt, beschädigt dies auch das Knochengewebe, was sich auf Röntgenaufnahmen erkennen lässt.
Aus den Ergebnissen schlossen die Forscher, dass die Wale vor etwa 33 Millionen Jahren zum ersten mal in größere Tiefen vordrangen, und unter Taucherkrankheit litten.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.wissenschaft.de
26.05.2008800.000 Jahre umfassendes Klimaarchiv gewonnen
Die gute Nachricht ist, dass es Forschern des "European Project for Ice Coring in Antarctica" gelang durch Bohrungen in der Antarktis einen lückenlosen Klimanachweis der vergangenen 800.000 Jahren zu archivieren; die schlechte ist, dass die Konzentration der Treibhausgase Methan und Kohlenstoffdioxid noch nie so hoch war wie heute.
Durch die aus bis zu 3700 Meter Tiefe gewonnenen Bohrstücke konnten die Forscher auch zeigen, dass die Konzentration-, sowie der Temperaturanstieg höchstwahrscheinlich so stark voneinander abhängen, wie bisher vermutet wurde. Zum besseren Verständnis sind Bohrungen geplant, welche 400.000 Jahre "tiefer" gehen sollen.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.wissenschaft.de
26.05.20082.900 Kilometer zum nuklearen Feuer
Die Wissenschaftler Rob de Meijer und Wim van Westrenen vermuten einen natürlichen Kernreaktor zwischen Erdkern und Erdmantel. An dieser Grenze könnte sich nach ihren Berechnungen genung Uran, Plutonium oder Thorium angelagert haben um eine atomare Kettenreaktion in Gang zu halten.
Rückschlüsse auf diese These ließen ungewöhnliche Isotopenverhältnisse in Magma aus dem Erdinneren zu. Ein direkter Nachweis könnte durch Antineutrinos erbracht werden, welche durch jene Reaktionen emittieren, und nahezu unbeeinträchtigt zur Erdoberfläche durchdringen können. Derzeit arbeiten Wissenschaftler daran auch die Richtung der Teilchen mit Detektoren bestimmen zu können, wodurch die These bestätigt werden könnte.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.wissenschaft.de
26.05.2008Larve gibt ihr Geheimnis preis
Die Klasse der Facetotecta, einem kleinem Meereskrustentier ist in jedem Weltmeer beheimatet. Jedoch dauerte es über hundert Jahre seit der Entdeckung der Larve 1899, bis man ein erwachsenes Exemplar beobachten konnte.
Durch Hormone gelang es dänischen und japanischen Forschern die Larve zumindest in ein höheres Reifestadium zu bringen. Heraus kam eine primitive und schneckenartige Lebensform, welche voll entwickelt wahrscheinlich nur als Parasit existieren kann, so die Forscher.

Weitere Informationen finden Sie hier (englisch): www.biomedcentral.com
26.05.2008Stinkende Wale
Bei einem von zehn im nordöstlichen Atlantik gefangenen Grauwalen ist der Geruch so extrem, dass nicht einmal die Hunde der Jäger das Fleisch fressen wollen. Was Forscher zunächst für eine organische Chlorverbindung oder andere Chemikalie hielten stellte sich als Folge einer Stoffwechselumstellung heraus, welche aus einer Ernährungsumstellung resultierte.
Das Prinzip, welches man schon durch die Atkins-Diät kennt, führt durch den Verzicht von Kohlenhydraten zur direkten Verbrennung von Fett im Körper, wodurch verstärkt Ketone entstehen. Durch Veränderung der Strömungsverhältnisse in der Beringstrasse waren die betroffenen Tiere dazu gezwungen von ihrer gewohnten Nahrung, nämlich Flohkrebsen, auf Ersatz wie Algen oder Kabeljau zurückzugreifen.

Weitere Informationen finden Sie hier (englisch): www.newscientist.com
26.05.08Eiweiße aus Grünalgen lassen Mäuse sehen
Aus Grünalgen (Chlamydomonas reinhardtii) extrahierte kanalartige Eiweiße wurden von Forschern um Botond Roska vom Friedrich-Miescher-Institut in Basel mittels Gentechnik auf Mäuse übertragen, welche auf ihrer Netzhaut keine Lichtrezeptoren besaßen. Die kanalartigen Eiweiße ersetzten diese Funktion, indem sie Signale bei Lichteinwirkung an die Netzhaut wiedergaben.
Der genetische Plan für die Ionenkanäle wird über ein Plasmid, ein kleines DNA-Stück, in die Augen der Mäuse eingebracht. Bis die Behandlungsmethode an menschlichen Augen anwendbar ist werden noch Jahre vergehen, trotzdem zeigten die Forscher, dass das Prinzip funktioniert.
Wenn Sie mehr über Grünalgen wissen möchten, finden sie einen ausführlichen Artikel in der DIVEMASTER-Ausgabe Nr. 51.

Weitere Informationen finden Sie hier (englisch): www.nature.com/neuro
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